Fauler Sonntag
iPhone als VLC Player Fernbedienung

Sonntag ist der Tag an dem man ohne schlechtes Gewissen etwas länger im Bett verbringen kann und sich dem gemütlichen Leben hingibt. Zumindest wenn man nicht auch mitten in der Prüfungsvorbereitung steckt. Um dieses lockere Sonntagsgefühl in Kombination mit guten Filmen oder Serien zu unterstützen, gibt es neben der bekannten iTunes Remote zwei weitere Applikationen für das Smartphone, welche ich nichtmehr missen möchte. Alle beide arbeiten perfekt mit dem VLC Media Player zusammen und sind die hübscheren Fernbedienungen.

VLC AmigoVLC Remote

VLC Amigo lernte ich unter mehreren Namen kennen. Zuletzt VLC Remco und inzwischen funktioniert sie auf iPhone sowie iPad. Das kurze Update für die Computerinstallation ist auf hexbeerium.com zu finden. Das graue Interface hat große Buttons, eine angenehme Geschwindigkeit und kann die Wiedergabelisten verwalten. Damit kann man je nach Wunsch weitere Objekte hinzufügen und simpel navigieren. Leider ist die Oberfläche nicht die schönste Möglichkeit.

VLC Remote ist die bessere Fernbedienung. Leider hat sie in ihrer kostenlosen Variante nur die Möglichkeit zwischen bereits in der Wiedergabeliste vorhandenen Objekten zu wechseln. Eine Option zum Hinzufügen gibt es nicht. Dafür ist die Oberfläche schlank und funktioniert perfekt. Lautstärke- und Positionsregler reagieren super. Die Zusatzinstallation wird über eine Update für den Player realisiert.

Ich nutze aktuell eine Kombination aus beiden Anwendungen. Die kostenlose Version der VLC Remote zur Verwaltung von allem was ich bereits schaue und VLC Amigo zum eventuellen Hinzufügen weiterer Objekte. Der Umstieg auf die All-in-One Fernbedienung – die kostenpflichtige VLC Remote – ist geplant.

Mobil mit dem Mac
Caffeine, Cinch, Evernote und der Display-Adapter

Im Laufe der Zeit und besonders nach meinem Wechsel zum Macbook Air hat sich eine Standardausrüstung für mobiles Arbeiten am Mac angesammelt. Software und natürlich ein Adapter um wirklich produktiv zu sein.

Caffeine Logo

Caffeine ist ein kleines und doch unglaublich praktisches Programm, welches den Ruhezustand vom Mac verhindert. Man könnte sich nun fragen warum man das gebrauchen könnte, doch der Anwendungsfall ist unglaublich einfach: Präsentationen. Die Energiesparoptionen können über die Systemeinstellungen verändert werden. Natürlich könnte ich das vor jedem Einsatz manuell machen doch so habe ich das Symbol einer Kaffeetasse in der Menüleiste. Mit einem Klick schalte ich nun alle Ruheoptionen aus bzw. aktiviere wieder meine Standardeinstellungen.

Cinch Logo

Für kleines Geld kann Cinch im Mac App Store gekauft werden. Aktuell kostet es 5,49€ doch bei Promoaktionen ist es günstiger. Arbeitet man nur am Bildschirm des Notebooks ist Cinch allenfalls hilfreich um Fenster in voller Größe auszurichten. Spätestens beim Anschließen eines größeren externen Monitors ist es genial. Ähnlich wie Caffeine hat diese kleine, unscheinbare App den Nutzen, dass Fenster gleichmäßig verteilt werden können. Bewegt man ein dieses an den rechten oder linken Monitorrand wird das Fenster genau auf die Hälfte der Bildschirmgröße angepasst. Beim Arbeiten an 24″ teile ich so Browserfenster oder passe das aktuelle Video perfekt ein. Außerdem kann ein Fenster beim Bewegen an den oberen Bildschirmrand auf maximale Größe gebracht werden.

Evernote Logo

Evernote ist der wunderbare Weg wie ich Ordnung in mein ausuferndes Papierchaos bringen konnte. Fast drei Monate nachdem ich mit dem Scannen und der Archivierung meiner Universitätsunterlagen und inzwischen auch des persönlichen Briefverkehrs begonnen habe, kann ich ein erstes Fazit ziehen. Evernote hat mich überzeugt. Ich finde Dokumente schnell und durch vernünftiges Taggen auch direkt. Geheimtipp: mögliche Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenke kommen in eine eigene Kategorie.

Caffeine Logo

Standardequipment ist selbstverständlich auch der Adapter auf VGA bzw. DVI. Aus Kostengründen kann man selbstverständlich auf eine günstigere Variante als das Originalteil zurückgreifen. Ich selbst nutze aber das Apple Produkt und bin rundum zufrieden. Diese einmalige Anschaffung ist die paar Euro schon wert.

Weitere Apps zum produktiven Arbeiten unterwegs?

Du hast weitere Vorschläge für must-have Apps am Mac? Her damit. Die oben erwähnten sind im Laufe der Zeit dazugekommen und seit dem unverzichtbar.

Warum ich eine Playstation 3 kaufte und das Macbook Air mein Arbeitsgerät ist

Wie bereits geschrieben bin ich im August letzten Jahres vom Macbook Pro auf ein 13″ Macbook Air Modell umgestiegen. Dies habe ich bisher keine Sekunde lang bereut, da im Heimbetrieb alles beim Alten blieb (Zweitmonitor) und man mein Notebook nun endlich wieder als mobiles Gerät bezeichnen konnte.

Nun habe ich den Geldfluss der Weihnachtstage mit anschließendem Geburtstag genutzt um mir eine Playstation 3 zuzulegen. Das ist dahingehend ungewöhnlich, weil ich noch nie eine Spielkonsole besaß und bis vor einiger Zeit auch keinen Nutzen darin gesehen habe Computer und Spiele zu trennen. Genau das hat sich mit dem Kauf meines schmalen Notebooks geändert. Seit fast 4 Jahren würde ich mich nichtmehr als “Zocker”, Spieler oder dergleichen mehr im Sinne eines Nerds bezeichnen. Die Zeiten der MMORPGs sind für mich vorbei und mehr als Gelegenheitsspiele kamen mir nicht ins Haus. Das wird sich auch jetzt nicht ändern, aber ich möchte Arbeit und Unterhaltung aus zwei Gründen ganz bewusst trennen. Zum einen aus praktischen Gründen der Sofaunterhaltung und zum anderen um meine fehlenden Möglichkeiten auszugleichen. Eine Konsole war dann die logische Schlussfolgerung.

PS3, Skyrim und Macbook Air

Arbeit ist Arbeit – Vergnügen ist Vergnügen

Mein Tagesablauf sieht meist wie folgt aus: Morgens das Haus mit dem Notebook in der Tasche verlassen um an die Uni oder auf Arbeit zu gehen. Auf diesem Gerät befinden sich wichtige Daten und die üblichen Anwendungsprogramme. Für den Zeitvertreib zwischendurch auch Trine, aber wenn ich das mehr als 15 Minuten pro Woche spiele bin ich gut. Komme ich nun Abends in meine Wohnung, stecke ich den Computer wieder an meinen größeren Zweitbildschirm an und verbringe einen “Abend Zuhause” weiter als “Abend vor dem Computer”. Facebook, Skype, Musik, Filme und dergleichen werden am Schreibtisch genossen. Selten bis niemals sitze ich auf dem Sofa. Wenn ein Film gestartet wird ist der Abend vorbei, denn liegt man einmal in der Horizontalen dann ist die Motivation dahin. Da ich sowieso die meisten technischen Geräte über Smartphone steuern kann möchte ich eher auf dem Sofa sitzen und etwas tun aber meine “Zentrale” nicht bewegen.

Logische Schlussfolgerung: neben Film und Unterhaltung am iPhone auch Spielen wollen und dabei nicht an der Tastatur hängen. Eine Anschaffung musste her und günstige Gelegenheiten muss man nutzen.

Mein Computer ist mein Arbeitsgerät, keine Spielerei

Es dauerte sehr lang um diese Meinung 100% zu vertreten. Bisher war mein Computer das Allroundgerät für Arbeit, Vergnügen, Information und Kommunikation. Arbeit und Information wird er weiterhin vertreten, Kommunikation übernimmt das iPhone und Vergnügen die Konsole. Spielen an der Playstation ist um Längen besser – weil kurzweiliger – als am Computer und das Gerät ist ausschließlich dafür geschaffen. Die neuesten Titel funktionieren, ein Controller macht sowieso mehr Spaß und “Hardcore Gaming” werde ich nie wieder betreiben. Diablo 3 wird da die einzige Ausnahme und das läuft auch auf meinem Macbook Air.

Wie wunderbar es für kurzen Zeitvertreib wieder etwas spielen zu können. Skyrim ist perfekt und Fifa 12 macht Spaß. Die konsequente Trennung funktioniert und führt dazu, dass ich meinen Schreibtisch wieder als Arbeitsplatz sehe und mich am Abend davon zurückziehen kann. Das wollte ich erreichen.

Retrogedanken.

Das Jahresende ist die Zeit für Besinnlichkeit und innere Ruhe. Meditation ist jedoch nichts für mich. Erinnerung an beinahe nostalgische Momente der Kindheit schon eher. Seit 1996 ist das sowieso technisch geprägt. Mein Rückblick ist aus heutiger Sicht historisch.

Winter Challenge Diskette
Screenshot via hellisheaven.de

Eine wunderbare Zeit liegt hinter uns. Diskettensound und Midi-Töne, Mainboardpiepen und Kugeln in Computermäusen. Web.de Smartsurfer, 1.20DM pro Stunde Internet zwischen 18 und 8 Uhr, Winter Olympiade von 1991, 2D Grafik und Pixelfehler. Staub am Lüfter, heulende Startgeräusche und Prozessor-Power-Knopf. Plastikabdeckung für Tastaturen, lila und grüne Stecker für Eingabegeräte. Druckertreiber, Grafikkartenprogramme und 16 Megabyte Arbeitsspeicher. VGA Anschluss mit 640×480, 4GB Festplattenspeicher und 2 TV Total Videos pro Diskette. Große Bildschirme mit 15 Zoll, Torrents, Napster, Kazaa, LimeWire und achstündige Downloads von Spieldemos. GTA 1 und 2, Dune, Warcraft und Command and Conquer. Nokia Handy oder Sony Ericsson mit Ansteckkamera und 4000 Farben.

Schwarze Webseiten mit Lauftext und bunten Buttons, iFrame Layouts und Message Boards. Trading Card Games und Pokemon. LAN-Partys und Gameboy Linkkabel. Modempiepen, Einwahlprobleme und Abgebrochene Telefonate. Downloadsplitter und Uploadtools, überzogene Internetabrechnungen und SMS Kosten. Prepaidhandy und Rubbelkarte. 128MB MP3-Player, Winamp und Bluescreen. MMORPG, Sidescrolling Games und FIFA 98. Terminator, Rambo und Shrek. Fireball, FreeCity und Planetech. Spiderman, SKIFREE, Wolfenstein 3D, Quake.

Wenn du diese Dinge kennst bist du in der gleichen, fantastischen Zeit aufgewachsen wie ich.
Daran erinnert man sich am Ende eines Jahres gern.

Home Office: Wir sollten das Büro verteidigen

So gern ich von unterwegs arbeite, oder das Notebook mal zu Hause aufklappe: ein Plädoyer für ein Arbeiten völlig ohne Standort, Kontakt mit Kollegen oder Maschinenkaffee in der Büroküche würde ich nicht halten. Besonders erschreckend war dann der Artikel bei Fastcompany.com – “5 Reasons Offices Are (Or At Least Should Be) Obsolete”

Fastcompany.com Home Office

The first thought that comes to mind when executives look at the possibility of having employees work from home is monitoring. [...] This couldn’t be further from the proof when technology enters into the equation. Most jobs have performance metrics that can determine how productive an employee is. These are often easy to measure and monitor quickly, allowing for drops in productivity to be noted.

Bei diesem Punkt dachte ich mir nur “Wow”. Stopp! Wollen wir das? Überall hetzt man gegen den Kontrollstaat, Facebook und die Freigabe unserer Daten im Internet. Jetzt soll mich der Arbeitgeber überwachen, eine Matrix anlegen und meine Leistung messen? Natürlich müssen wir arbeiten und unsere Aufgaben erledigen. Dennoch fehlt mir hier die Konsequenz die man ziehen müsste. Was passiert wenn ich durchs Raster falle und meine virtuellen Büronachbarn mehr Leistung bringen? Wird Arbeit nicht nur virtuell sondern auch auf Tagesbasis erfolgen und muss ich dann meinen Zugang abgeben, meinen Desktop aufräumen und darf nach einem neuen Job Ausschau halten? Das ist doch Quatsch, denn allein durch das tägliche Lernen kann man eine schlechte Arbeitswoche in der Nächsten wieder aufholen.

Wie überall wechselt auch auf Arbeit Hoch und Tief. Wer garantiert denn eine optimale Zuteilung von Arbeit die Spaß macht und bei der man seine Topleistung bringt? Ist das aktuelle Projekt toll, fürchtet man sich vielleicht vor dem Nächsten.

Those who enjoy the privilege of working from home will feel trusted. They’ll value their job more, particularly when friends and family tell horror stories about the drive to work or office politics.

Wie viele Aufgaben kann ich denn wirklich alleine erledigen? Überall werden “Soft Skills” gepusht, an den Universitäten gelehrt und auf den Lebenslauf gehört es sowieso. Und nun soll sich der Arbeitsplatz wieder zurück zum Kokon verwandeln in den man hineinkriecht und Data crunching von 9 – 5 macht? Ich halte die Vorteile aus dem Treffen im Büro, der Erfahrungs- und Meinungsaustausch viel zu wichtig, als dass man sich davor verstecken kann und sollte.

In the end, it comes down to “the team” aspect. If a true team mentality can be maintained even when people aren’t seeing each other live every day, letting people work from home can be a plus. If it hurts the team, it hurts the company and should be avoided.

Danke für diesen letzten Absatz. Viel geredet, weit gedacht, philosophiert und dann alles zurückgezogen. Oder zumindest die wohl wichtigste Einschränkung aufgezeigt: das Team. Solange sich nicht in allen Branchen ein kameradschaftlicher Umgang, Leistungsorientierung mit Rücksicht auf den Anderen und seine Fähigkeiten zum optimalen Ergebnis führen werden, genau solange werden wir mit dem Home Office nicht glücklich.

Zitate und Screenshots via Fastcompany.com: “5 Reasons Offices Are (Or At Least Should Be) Obsolete”

Dem Papierchaos an der Uni begegnen: mit Evernote, Tags und einem Scanner

Die Entwicklung des Papierchaos sieht jedes Semester gleich aus. Man startet mit seinem Block und geht damit in einige Übungen. Mit der Zeit werden daraus Mappen oder Schnellhefter voller Blätter. Spätestens mit Beginn der Prüfungszeit ist das Chaos perfekt. Stapelweise Vorlesungsunterlagen gepaart mit einem unsortierten Haufen Übungsblätter und allerhand Randnotizen. Dazu das passende Zitat «Dieses Semester wird alles besser.» Und nun weiß ich auch wie!

Evernote Logo

Warum Evernote?

Weil es gefällt. Klare Oberfläche, einfache Plugins/Snippets für alle Browser und gutes Zusammenspiel zwischen Computer und Smartphone. Eine berechtigte Frage die sich aktuell noch stellt ist die, ob Premium oder kein Premium Account. Wer alles jederzeit mobil verfügbar haben will sollte wohl Anfangen Geld für Evernote zu bezahlen. 45$ sind dennoch ein vertretbarer Betrag für ein derart tolles System. Welche Features würden mich am meisten reizen?

  • Suchen Sie nach Text innerhalb von PDFs
  • 1GB Upload-Volumen
  • Zusammenarbeit an Notizbüchern mit anderen Personen (Sharing)

Vorgehen

Meine Notizen zu Vorlesungen oder Übungen mache ich wie gewohnt schriftlich. Dann habe ich das Papier nachher fix auf meinen Scanner zu legen um ein PDF daraus zu machen. Der bequemere Weg ist natürlich gleich am Notebook mitzuschreiben und dabei Fähigkeiten in Latex zu entwickeln (zumindest sobald es um etwas mathematisches geht). Mag ich aber nicht und kann ich leider auch nicht. Scannen dauert nicht lang, sodass hier maximal Faulheit als Ausrede gelten kann.

Danach wird alles mit Tags versehen und in das entsprechende Notizbuch geschoben. Als Oberkategorie gilt das Semester und darunter dann die jeweilige Vorlesung. Aufgrund fehlender Premium-Funktionalitäten ist eine lokale Speicherung auf meinem Macbook eingestellt. Passt, denn Unikram brauch ich nicht auch noch auf dem iPhone.

Tagen und Suchen

Tags sind der wunderbare Weg dem Chaos zu begegnen. Wichtige Regel: mit Tags kategorisieren und dabei wichtige Stichwörter nicht vergessen. Was nutzt es mir wenn ich später noch alle meine Übungsblätter finde, aber nicht das eine Spezielle zum Thema XY. Deswegen taggen zur Einordnung um Evernote gleichzeitig als Nachschlagewerk nutzen zu können. Einzelne Suchbegriffe lassen sich dabei zum Glück simpel kombinieren ohne einen lästigen Syntax mit “+” oder dergleichen nutzen zu müssen.

«Am Ball bleiben»

Dieser ganze Aufwand wird sinnlos, sobald man ihn nicht zur Gewohnheit macht. Zumindest für die unirelevanten Dinge muss man konsequent scannen, taggen und mit Evernote verwalten. Dabei sollte man Dinge nicht als “unwichtig” abstempeln und einfach so wegwerfen. Speicherplatz kostet quasi nichts und wer weiß ob die eine Notiz auf dem Post-it nicht vielleicht doch noch wichtig werden könnte. Die Ordnung muss konsequent gehalten werden. Auch mit Evernote kann Chaos entstehen! Dem gilt es vorzubeugen, denn nach einer Weile lernt man diese Art der Dokumentenverwaltung sehr zu schätzen. Bessere Vorschläge?

Facebook Messenger: kann man damit WhatsApp ersetzen?

Facebook geht endlich einen Schritt in die richtige Richtung und bündelt nichtmehr alle Inhalte in einer heillos überforderten App, sondern bringt (Kurz)Nachrichten aufs nächste Level. Zumindest haben sie das mit dem Facebook Messenger vor.

Facebook Messenger

Mashable hatte schon im März von der Übernahme des Nachrichten Startups Beluga durch Facebook berichtet und nun kommt das Ergebnis daraus ans Licht. Toller Schachzug, Mark — nun mach was draus!

Für mich stellt sich die Frage ob dadurch WhatsApp endlich verdrängt werden kann. So sehr ich den WhatsApp Messenger geliebt habe — nun ist daraus eher eine Ablehnung geworden. Ständige Ausfälle, Verzögerungen oder verschluckte Nachrichten sind absolut nicht akzeptabel. Stabilität ist das A und O und daran scheiterte WhatsApp zunehmend. Verdenken kann man es den Entwicklern nicht, denn mit so einem gigantischen Wachstum rechneten sicher die Wenigsten. Liebend gern würde ich eine Nachrichtenapplikation durch eine neue ersetzen.

Mit dem Facebook Messenger wird sich damit zum ersten Mal eine Möglichkeit auftun. WhatsApp nutzen viele Freunde, deswegen ist es komfortabel. Der Umstieg auf eine neue Anwendung ist also schwierig da die Nutzer fehlen würden. Facebook hingegen nutzt Jeder, warum also nicht den Luxus genießen und dort kommunizieren? Hoffentlich funktioniert dieApp — ich habe Hoffnung.

Downloads für Apple iOS und Android! Anscheinend gibt es beide Applikationen momentan nur für die US-Stores der jeweiligen Systeme. Für Android gibt es aber wohl eine Downloadmöglichkeit (Market Enabler?)– dazu am besten in den Kommentaren von Caschy nachlesen, meine Androidfähigkeiten sind eher bescheiden.

Zeit für luftige Veränderungen

Bekanntlich war ich beinah von Erscheinung an mit einem Late 2008 Macbook Pro 15″ unterwegs. Ein tolles, hübsches und robustes Gerät. Neben endlosen Abenteuern in der deutschen Bahn oder Bundeswehrspinden, Nerderlebnissen oder dem Unialltag war es die letzten Jahre ein immer funktionierender Begleiter. Gekauft wurde das Macbook Pro ganz klar als Ersatz für den ehemals heimischen Desktop. Deswegen musste auch die 15 Zoll Variante mit der größten Grafikkarte zum leider unglaublich hohen Preis von mehr als 2000€ her. Aus heutiger Sicht betrachtet war das aber nicht doof. Erste Erfahrungen mit Mac OS X an einem technischen Hochleistungsgerät gemacht und nie etwas aus der Ecke Microsoft vermisst. Bequem zum Arbeiten war es auch.

Im Laufe der letzten Zeit veränderte sich mein Anspruch an ein Notebook ganz immens. Vom Desktopersatz weg zum puren Mobilgerät. 15 Zoll sind toll, 13 ausreichend und handlicher. Riesige Festplatte – sinnlos, denn daheim hab ich extern vorgesorgt. Lieber SSD statt drehende Scheiben! Anschlüsse? Mehr als zwei USB braucht kein Mensch mobil. Gewicht und Größe – ohweh.

Macbook Air Mid 2011

Ich glaube meine Liebe zum Macbook Pro ist am letzten Punkt zu Grunde gegangen. Statt es beinahe immer dabei zu haben um vom Café oder dem Büro aus zu arbeiten, lies ich es daheim als Dauer-online-Notebook stehen. Abstecken, einpacken (ja, da ist nur ein Rucksack bequem) und zur U-Bahn schleppen, war mir meist zu stressig. Auf dem Schoß arbeiten zu unbequem und ein wenig in die Jahre gekommen ist es auch.

Ersatz musste her und da habe ich mich für die mobilste Arbeitsvariante aus dem Hause Apple entschieden. Dem wunderschönen und super schnellen Macbook Air 13″ (Mid 2011). Warum 13″ und nicht 11″? Weil ich kein Brillenträger werden möchte und es trotzdem nicht größer als mein A4 Notizbuch ist. Gewicht war das A und O, Leistung ebenso (hooray i5!) & ein SSD Speicher. 128 GB sind mobil vollkommen ausreichend, Prozessorleistung ist im Vergleich mit meinem Altgerät genial und rundum ist das Macbook Air eine tolle Sache. Die Zukunft der Notebooks – ein Schritt in meine Wunschrichtung!

Heute werde ich das Macbook Pro löschen, Neuinstallation und dann wird es gut verpackt in die Post gehen. Auf das es jemand Anderem noch viel Freude bringen wird.

iPad 2: Hands-on und sinnvoll für die Uni?

Der Ansturm nach dem iPad 2 Release hat sich gelegt und ich konnte heute die Ruhe nach der Mittagszeit im Apple Store nutzen um mich näher mit dem neuesten Tablet zu beschäftigen. Schon Version 1 fand ich klasse, aber konnte mich nie vollständig zum Kauf verführen. Zum iPad 2 ist aber zu sagen, dass es wirklich noch besser geworden ist. Den Gewichtsverlust spürt man sofort und während ich beim Alten noch dachte: “puuh das will ich nicht den ganzen Tag in der Hand haben”, musste ich mich dazu durchringen das Neue wieder hinzulegen. Verarbeitung und Design sind fantastisch. Leider konnte ich diese neuen Smartcover nicht testen, aber die reine Funktionalität ist toll. Das Internet in der Hand halten.

Als Steve Jobs das Update verkündete, habe ich ernsthaft überlegt eines anzuschaffen. Der Grund: mein Macbook Pro kommt in die Jahre und 15 Zoll sind mir für den täglichen Einsatz in der Uni meistens zu groß. Also hieß es ran an das kleine silberne Ding und ausprobieren.

iPad 2 für Uni in München

Meine Anforderungen an ein mobiles Gerät mit dem ich den Alltag an der Universität meistern kann sehen ungefähr so aus:

  • klein und leicht, denn ich bin nicht bereit viel mit mir herumzutragen und das 15″ Macbook hat bewiesen, dass Größe und Gewicht alles sind
  • schnell im Sinne von schnell bereit um etwas mitzuschreiben, anzuschauen und dabei unkompliziert zu funktionieren. Etwas anderes als Apple kommt dadurch für mich nicht in Frage
  • Multitasking und gute Touch-Oberfläche, denn ich will das die aktiven Programme gut funktionieren und ich vernünftig arbeiten kann
  • keine Einschränkungen durch mangelnde Apps / Dokumentenunterstützung. Später mehr dazu.

Der interne Konkurrent für das iPad 2 wäre also ein Macbook Air. Ein Notebook im herkömmlichen Stil, also zum Aufklappen und mit vollwertiger Tastatur. Hier muss ich erstmal richtigstellen: alle Gedanken resultieren eventuell in längerfristigen Anschaffungen. Leider steht kein Goldstücke spuckender Esel vor meiner Tür.

In den Punkten klein, leicht und schnell kann das iPad 2 klar mithalten. Einige Spielereien im Apple Store und ausgiebiges Testen von Apps und Safari haben mir das bewiesen. Auch einige Notizen haben sich sehr flott schreiben lassen. Für mehr ist ein Computer während der Vorlesung sowieso nicht da. Meistens sitze ich mit den Powerpoint-Folien rum und ergänze nur. Multitasking ist möglich und die Touch-Funktionen laufen in Apple-Manier einwandfrei. Leider kommt hier das größte Problem ins Haus: wir programmieren im Studium, beschäftigen uns öfters mit wahnwitzigen Dingen und brauchen allerhand Tools. Sicher gibt es eine App für fast alles, aber Entwicklungsumgebungen sind eher rar und garantiert nicht effektiv benutzbar. Kurz gesagt: ein teurer Notizblock mit Spielfunktion. Natürlich rein aus der Sicht des fleißigen Studenten betrachtet. Zu Hause wären die Einsatzgebiete vielseitiger und ich würde alles für eine so geniale Plattform für den E-Mail-Verkehr geben. Mein zweites Problem: zu Hause weiterhin am alten Rechner arbeiten, denn das iPad ist kein vollständiger Ersatz.

Kurzum: ich werde kein iPad 2 für die Uni kaufen (und auch nicht mein Studentendasein dazu benutzen mir diese geniale Spielerei zuzulegen), sondern den Refresh vom iMac abwarten und weiterhin freudig in Richtung Macbook Air schauen.